Wer auf El Hierro das klassische Gefühl von weichem Sand unter den Füßen sucht, wird an der Playa de La Arena fündig. Die Bucht liegt extrem versteckt unterhalb einer steil aufragenden Klippe nordöstlich der Hauptstadt Valverde. Hierher verirren sich fast nur Einheimische, was dem kleinen Strand eine wunderbar intime Atmosphäre verleiht.
Geschütztes Sonnenbad abseits der Massen
Der Strand verdankt seine Existenz einer geologischen Besonderheit: Die Gezeiten schwemmen hier kontinuierlich feinsten, tiefschwarzen Vulkansand an, der sich in der hufeisenförmigen Felsbucht sammelt. Dank der vorgelagerten Klippen ist das Wasser meist deutlich ruhiger als an den umliegenden Küstenabschnitten, sodass man hier entspannt in der Sonne brutzeln kann.
Aktivitäten & Highlights
Ruhe und Abgeschiedenheit genießen
Da es an der Playa de La Arena keinerlei touristische Infrastruktur gibt, ist der Strand der perfekte Ort, um dem Alltag komplett zu entfliehen. Das sanfte Rauschen der Wellen und das Knistern des warmen Lavasandes sind die einzigen Geräusche, die man hier hört.
Geologische Entdeckungen
Die Klippenwände rund um den Strand zeigen die verschiedenen Schichten vulkanischer Eruptionen der Inselgeschichte. Ein faszinierender Anblick für Naturbegeisterte, die die Entstehung El Hierros hautnah sehen wollen.
Bodyboarding bei leichtem Wellengang
Wenn der Wind leicht auffrischt, bildet sich in der Bucht eine saubere, kleine Welle, die dank des sandigen Untergrunds ideal geeignet ist, um sich mit einem Bodyboard völlig gefahrenfrei im Wasser treiben zu lassen.
Lage & Anreise
Adresse: Playa de La Arena, Calle La Arena, 38910 Valverde, El Hierro
Besuchstipps
Alles selbst mitbringen
Da der Strand komplett naturbelassen ist, musst du ausreichend Trinkwasser, Snacks und einen Sonnenschirm selbst einpacken. Schattenplätze gibt es an den Felswänden erst am späten Nachmittag.
Steinschlag-Gefahr beachten
Da der Strand direkt unter einer hohen Steilwand liegt, sollte man sein Handtuch nicht unmittelbar an die Felswand legen, um sich vor eventuell herabfallenden Kieselsteinen zu schützen.
Häufige Fragen
Im Sommer und Herbst ist die Sanddecke am größten. In den stürmischen Wintermonaten kann es vorkommen, dass der Atlantik den Sand temporär abträgt und mehr Kieselsteine freilegt.
Bedingt. Der Einstieg ist sandig und flacher als anderswo, es gibt jedoch keine Überwachung. Eltern sollten wegen des offenen Meeres immer wachsam bleiben.
Nein, man parkt oben an der Klippe auf einer Schotterfläche und muss die letzten Meter über einen steinigen, etwas steilen Pfad zu Fuß hinabsteigen.
Nein, der Strand ist absolut unberührt. Die nächsten Restaurants und Supermärkte findest du im 2 Kilometer entfernten Küstenort Tamaduste.
Ja, da es sich um tiefschwarzen Lavasand handelt, heizt er sich in der Mittagssonne extrem auf. Badesandalen oder Strandstiefel sind für den Weg zum Wasser dringend empfohlen.