Die Grandes Playas de Corralejo gehören zweifellos zu den absoluten Postkartenmotiven der Kanarischen Inseln. Sie grenzen direkt an die berühmten, unter Naturschutz stehenden Wanderdünen. Der Sand besteht zu großen Teilen aus zerriebenen Muschelschalen, weshalb er strahlend weiß glänzt und sich im Sommer niemals unangenehm aufheizt.
Badespaß und Komfort für jeden Geschmack
Die Grandes Playas teilen sich in verschiedene Abschnitte auf (wie Playa del Pozo, Playa Viejo oder Bajo Negro). Während man in der Nähe der beiden Riu-Hotels perfekten Komfort mit Liegenverleih und Strandbars findet, bieten die weitläufigen Zwischenräume absolute Ruhe. Dank des sanft abfallenden Ufers und der exzellenten Überwachung durch Rettungsschwimmer sind viele Abschnitte perfekt für Familien geeignet.
Aktivitäten & Highlights
Dünenwanderung im Naturpark
Ein Besuch der Strände lässt sich perfekt mit einer Wanderung durch den Nationalpark "Parque Natural de Corralejo" verbinden. Die sanften Sandhügel erinnern an eine Miniatur-Sahara und bieten grandiose Fotomotive, besonders im goldenen Licht der Morgen- oder Abendstunden.
Schnorcheln mit Blick auf Los Lobos
Das Wasser an den Grandes Playas ist außergewöhnlich klar. Ausgerüstet mit Schnorchelequipment kann man an den vereinzelten flachen Steinformationen unter Wasser zahlreiche Fischarten beobachten, während am Horizont die unbewohnte Nachbarinsel Los Lobos thront.
Surfen für Einsteiger
An den etwas nördlicheren Abschnitten der Grandes Playas bricht eine sanfte, saubere Welle über Sandgrund. Dies macht den Strand zu einem der beliebtesten Reviere für lokale Surfschulen, um Anfängern die ersten Stehversuche auf dem Board beizubringen.
Lage & Anreise
Adresse: Avenida Grandes Playas, 35660 Corralejo, Fuerteventura
Besuchstipps
Natur-Klimaanlage nutzen
Da der Sand aus kalkhaltigem Muschelschill besteht, speichert er die Hitze nicht. Du kannst hier auch mittags problemlos barfuß laufen, ohne dir die Füße zu verbrennen.
FKK wird überall toleriert
Die Grandes Playas sind ein sehr toleranter Ort. FKK-Liebhaber und Textilbadende teilen sich den kilometerlangen Strand völlig unaufgeregt. Wer hüllenlos baden will, nutzt einfach die kleinen Steinburgen.
Vorsicht bei Strömungswarnung
Auch wenn das Wasser meist ruhig wirkt, kann die Meerenge zur Insel Lobos starke Strömungen entwickeln. Achte immer auf die Flaggen der Rettungsschwimmer-Stationen.
Häufige Fragen
Ein Set bestehend aus zwei bequemen Sonnenliegen und einem Sonnenschirm kostet in den bewirtschafteten Abschnitten aktuell rund 13 bis 15 Euro pro Tag.
Ja, besonders die Abschnitte Playa Bajo Negro und Playa Viejo fallen sehr flach ab, haben kaum nennenswerte Wellen und werden dauerhaft von Rettungsschwimmern bewacht.
Ja, in den bewirtschafteten Abschnitten in der Nähe der Strandbars und nahe den Hotelanlagen gibt es öffentliche, saubere Toiletten und Duschen.
Ja, das Betreten und Durchwandern des Naturparks zu Fuß ist erlaubt und absolut empfehlenswert. Motorisierte Fahrzeuge sind in den Dünen jedoch strengstens verboten.
Am entspanntesten parkt man direkt auf den ausgewiesenen Parkstreifen entlang der alten Küstenstraße FV-1a. Von dort sind es nur ca. 50-100 Meter Fußweg durch die Dünen zum Wasser.